Zinssatz Darlehen

Zins Darlehen

Heidelberg Kommentator zum Verbraucherkreditgesetz: Kredite und .... - Zuerst einmal Peter Bülow, Markus Artz.  

die Bestimmung der Kündigung des Vertrages, den Zinssatz und alle..... Verbraucherkreditvertrag ( 492 Abs. 1 S. 5 Nr. 4) über den Zinssatz..... Irrtum in 11 Konsumerkreditgesetz?, WM 1991, 170; Peters, F. The interest rate of 288 1 1 BGB, ZRP 1980, 1990; ... Der Zinssatz kann verändert werden; 3. die Bestimmung der Kündigung des Vertrages.

Beendigung des Vertrages.

Klassifizierung eines Kredits als Verbindlichkeit mit steigender Verzinsung

In Jahren, in denen der für das aktuelle Jahr festgelegte Zinssatz unter dem Durchschnittszinssatz liegt, wird bei einer Kreditverbindlichkeit mit steigender Verzinsung eine Verbindlichkeit in Hoehe der Differenz als erfolgsmindernde Verbindlichkeit erfasst. In Jahren, in denen der für das aktuelle Jahr festgelegte Zinssatz unter dem Durchschnittszinssatz liegt, wird bei einer Kreditverbindlichkeit mit steigender Verzinsung eine Verbindlichkeit in Hoehe der Differenz als erfolgsmindernde Verbindlichkeit erfasst.

Die Verbindlichkeit ist ihrerseits mit einem gewinnsteigernden Zinssatz zu diskontieren, wenn die verbleibende Laufzeit der Kreditverbindlichkeit zum Stichtag mehr als ein Jahr beträgt. Background: Wird über die gesamte Laufzeit des Kredits ein steigender Zinssatz vereinbart, entsteht ein Durchschnittszinssatz über die gesamte Laufzeit.

Wenn die Kreditverbindlichkeit in der Bilanz erfasst wird, ergibt sich die Fragestellung, ob die Zinslast zum gegenwärtigen Zinssatz oder zur Durchschnittsverzinsung als Verbindlichkeit zu erfassen ist. Fakten des Falles: Der Kläger war eine Gesellschaft, die im Jahr 2008 ein gruppeninternes Darlehen mit steigendem Zinssatz über eine Dauer von neun Jahren abgeschlossen hatte.

Die Verzinsung lag im ersten Jahr bei 1,8% und im neunten Jahr bei knapp 11%; der durchschnittliche Zinssatz bei 5,2%. Ein ordentliches Kündigen des Kredits war nicht möglich. Der Kläger hat den für 2008 geltenden Zinssatz von 1,8% als Betriebsaufwand gebucht und die Abweichung zum Durchschnittszinssatz als erfolgsmindernde Rückstellung erfasst.

Der Kläger war mit der Verzinsung von 3,4 %-Punkten (5,2 vH Durchschnittszinssatz minus 1,8 vH in 2008) in Verzug. Aus wirtschaftlicher Sicht musste sie in jedem Jahr des Kreditvertrages einen Zinssatz von 5,2 Prozent zahlen, war aber gesetzlich dazu angehalten, im Jahr 2008 nur 1,8 Prozent zu zahlen.

Infolgedessen hat sie das Darlehen in den ersten 4 1/2 Jahren zu einem reduzierten Zinssatz erhalten und in den darauffolgenden 4 1/2 Jahren einen zu hohen Zinssatz gezahlt. Allerdings ist die Zinspflicht von 3,4 %-Punkten selbst zur Gewinnsteigerung zu diskontieren. Das BFH hat die Rechtssache an das Gericht erster Instanz zurückverwiesen, um zu prüfen, ob der gruppeninterne Kreditvertrag, vor allem der gestiegene Zinssatz und die Verpflichtungsperiode von neun Jahren, für steuerliche Zwecke anerkannt werden sollten und dem Vergleich zu marktüblichen Bedingungen standhalten könnten.

Dadurch wird der steigende Zinssatz durch einen Durchschnittszinssatz abgelöst und die Abweichung in der ersten Jahreshälfte des Kredits zur Gewinnminderung mitgerechnet.