Kredit bei Insolvenz

Haben im Insolvenzfall

Die Darlehen im Falle einer Insolvenz. Zahlungsunfähigkeit des Bauunternehmens: Was ist zu tun, wenn das Bauunternehmen in Konkurs geht? Das Bauunternehmen geht in Konkurs - ein Schreckensszenario für Bauherren: Das Gebäude ist halbfertig, auf der Großbaustelle geschieht nichts, die Preise stiegen in den Abgrund. Bei diesen Hinweisen verliert der Bauherr so wenig wie möglich Zeit. Mit der Insolvenz des Bauunternehmens sind viele Schwierigkeiten und Schwierigkeiten verbunden: Im Grunde muss der Darlehensnehmer die Kreditraten weiterzahlen, auch wenn auf der Großbaustelle gar nichts vorkommt.

"Die Gebäudeeigentümer müssen dann für Jahrzehnte an dem Darlehen knabbern", sagt Holger Friday, Rechtsanwalt der Vereinigung Privater Bauherrn (VPB). Wer den Darlehensvertrag kündigt, muss in der Regel mit einer so genannten Vorauszahlungsstrafe gerechnet werden. Oftmals genügt das Originaldarlehen nicht mehr. Anschließend benötigt der Kunde eine Anschlussfinanzierung. Die BayernLB überprüft in diesem Falle das Verhältnis zwischen den Zusatzkosten und dem Hauptkredit und dem Wert der unvollendeten Liegenschaft.

Max Herbst von der FMH-Finanzberatung erläutert, dass eine gute Erstfinanzierung besonders wichtig ist: "Wer bereits 90-prozentig erhalten hat und jetzt auf einmal weitere 20-prozentig mehr Kredite braucht, auch wenn das Eigenheim nicht mehr wertvoll wird, muss zähe Gespräche akzeptieren. "Herbst empfiehlt den Kunden, im ersten Darlehensvertrag einen so genannten Nichtakzeptanzbetrag zu akzeptieren.

Diese Gelder gehen über den tatsächlichen Kreditbetrag hinaus und sind für das Unvorhersehbare wie ein Konkurs gedacht. Auch auf andere Weise können Gebäudeeigentümer das wirtschaftliche Risiken abmildern - auch wenn sie den Kaufvertrag unterzeichnen. Hartmut Schwarz von der Konsumentenberatung Bremen rät ihnen, von der Bauunternehmung oder dem Bauherrn eine Garantie für Ausführung und Garantie zu verlangen.

"Es ist bei Unternehmen unpopulär, weil es sie viel kosten kann", sagt Schwarz. Die Tragweite der Insolvenzfolgen richtet sich nach dem Auftraggeber - d.h. ob ein Bauherr das Grundstück gebaut hat oder der zukünftige Bauherr ein Unternehmen mit der Arbeit auf dem eigenen Grundstück beauftragte. Vor allem in den Großstädten lässt manches sein eigenes Haus von Bauherren komplett selbst errichten.

Aber er baut nicht nur das Gebäude, er nimmt auch das Land mit. Damit besteht im Konkursfall die Gefahr, dass Gelder und Eigentum verloren gehen. Die finanzierende Hausbank hat die Möglichkeit, den Bauherren entweder in den Ruin zu treiben oder ihm seine Vorauszahlungen zurückzuerstatten, erklärt Friday.

In der Regel werden die Vorschüsse an den Bauherrn jedoch nicht in voller Höhe, sondern maximal bis zum Ruinenwert von den Kreditinstituten erstattet. Schwarz empfiehlt, dass der Bauherr auch die Dienstleistungen nach und nach bezahlt, damit er nicht sein ganzes Vermögen im Sande verliert - erst nach dem Bau ablauf und im Idealfall erst nach einwandfreier Übergabe.

Bei einem Konkurs ist in manchen Fällen etwas Nachsicht gefragt. Die Insolvenzverwaltung muss den Fortbestand des Gebäudes ermöglichen. Florian Becker vom Bauberufsverband rät Ihnen, den Ist-Zustand des Gebäudes und die durchgeführten Bauarbeiten für die Diskussionen mit dem Zahlungsunfähigkeitsverwalter zu erfassen. Normalerweise holt er sie sich vom Architekt. Wenn es einen Bauherrn gibt, bewahrt er in der regel die Unterlagen auf.

Sonst hilft cleveres Nachfragen - und nach dem Konkurs ein Anwalt. Das Papier ist viel mehr als Bargeld. In der Regel verschiebt die Creditanstalt die Einreichungsfristen und nimmt Alternativnachweise an.

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