Fremdwährungskredit Sofort

Darlehen in Fremdwährung sofort fällig

Fremdwährungsdarlehen sind in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ selten. oder bereits bestehende Fremdwährungsdarlehen werden sofort in Euro umgerechnet. In der Theorie kann der Exporteur die aus dem Fremdwährungskredit erhaltene Devise sofort in DM umwandeln und die DM als Festgeld anlegen. Dabei kann es vorkommen, dass eine einzelne Aktion mehrere Schäden verursacht, aber einige Schäden treten nicht sofort, sondern erst später auf. Der AK Tirol empfiehlt, unverzüglich Einspruch zu erheben.

Fremdwährungsguthaben - Schadenersatzanspruch wegen gefährlicher Stop-Loss-Aufträge

Darlehen in fremder Währung - Die Stop-Loss-Aufträge führten bei vielen Fremdwährungskrediten zu hohen Verlusten infolge der Aufwertung des Franken zu Beginn des Jahres 2015. Einige Kreditinstitute haben die Stop-Loss Order für Fremdwährungskredite nicht befolgt oder später zurückgesetzt. Andernfalls wurde der Stop-Loss-Auftrag auch später auf Kosten der Bankkunden nachkorrigiert.

Der von vielen Investoren übernommene Sicherheitsauftrag für Ihr Darlehen in fremder Währung konnte nicht erfüllt werden. Darlehen in fremder Währung sind im Wesentlichen nichts anderes als reines Spekulations- und Wettgeschäft. Aus diesem Grund sind die Kreditanstalten und Kreditinstitute dazu angehalten, besondere Informationen über die Möglichkeiten und Gefahren sowie über die Verfahren zur Sicherung von Fremdwährungskrediten bereitzustellen.

Stop-Loss-Aufträge und Limit-Orders von Kreditinstituten wurden als Mittel zur Verlustbegrenzung aufgrund von Wechselkursschwankungen bei Darlehen in fremder Währung offeriert. Ein Stop-Loss-Auftrag ist ein Verkaufsorder, der dann ausgeführt wird, wenn der gegenwärtige Preis einen bestimmten Preis erreicht bzw. unter einen bestimmten Preis fällt. Im Falle einer Änderung des Wechselkurses der ausländischen Währung wurde zwischen den Kreditnehmern und den Beraterbanken eine Umrechnung der ausländischen Währung in Euro über ein zuvor vereinbartes Limit hinaus beschlossen.

Nachdem die Schweizerische Zentralbank (SNB) mitgeteilt hatte, dass sie einen Wechselkurs von 1,20 CHF gegenüber dem EUR beibehalten würde, wurde die Stop-Loss-Limite auf etwas unter diesem Wert festgelegt. Infolge des abrupten Verzichts der SNB auf den Mindestpreis von 1,20 CHF per Ende Jänner 2015 wurde die beschlossene Bestellung nicht an der festgelegten Stop-Loss-Limite von 1,19 oder 1,18, sondern oft nur zu einem Preis unter 1,00 durchgeführt. Die von der SNB getroffene Abkehr vom Mindestpreis von 1,20 CHF per Ende Jänner blieb unberücksichtigt.

Bei plötzlich sinkenden Preisen hätten Rettungsbanken und Bankinstitute keine Stop-Loss-Aufträge in dieser Art zu Sicherungszwecken bereitstellen sollen. Erfahrene Anlageberater wussten oder hätten wissen müssen, dass, wenn die Schweizerische Zentralbank beschlossen hätte, den Wechselkurs des Frankens abzugeben, eine Stop-Loss Order kein passendes Instrument wäre. Den meisten Anlegern wäre bekannt gewesen, dass ein Stop-Loss-Auftrag ein ungeeignetes Mittel zur Schadensverhütung ist, wahrscheinlich wurden überhaupt keine Fremdwährungsdarlehen vergeben.

Diese hätten nach anderen Absicherungsoptionen gesucht oder vorhandene Fremdwährungskredite sofort in Euro umgerechnet. Im Beratungsgespräch hätten die Kreditinstitute auf diese Gefahren aufmerksam machen und deutlich machen sollen, dass die Stop-Loss-Limite kein Ausübungspreis ist. Darüber hinaus hätten die Darlehensnehmer von Fremdwährungskrediten auf die mögliche Einführung einer Limit-Order mit Stop-Loss-Limit aufmerksam gemacht werden müssen.

Mit diesem alternativen Tool wäre die Verkaufsorder im Unterschied zu einer simplen Stop-Loss Order nicht ohne Limite durchgeführt worden, sondern nur bis zu einem festen Unterlimit. Betroffene Bankenkunden werden darauf hingewiesen, die von ihnen erhobenen Ansprüche, vor allem im Fall eines Margin Call, nicht zu erkennen.