Autohersteller 0 Prozent Finanzierung

Automobilhersteller 0 Prozent Finanzierung

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Die deutschen Automobilhersteller und der US-Markt

US-Praesident Trump hat sich die dt. Autohersteller zum Ziel gesetzt und will Strafzölle auf dt. Autos verhängen. Durch die starke Vernetzung der Automobilmärkte auf beiden Seiten der Atlantikküste könnte dies die dt. Produzenten hart getroffen haben. Überraschenderweise bedroht er nun gerade diejenigen Produzenten, die in den vergangenen Jahren in den USA Fertigungskapazitäten aufgebaut haben und heute nahezu so viele in den USA gefertigte Autos ausführen, wie sie von Deutschland in die USA liefern.

Der handelspolitische Zwang wird jedoch die US-Fahrzeugproduktion, die sich auf solche Fahrzeuge konzentriert, für die es in Europa keinen Absatzmarkt gibt, nicht erhöhen. Obwohl der US-Zoll für Personenkraftwagen nur 2,5 Prozent und der EU-Zoll nur 10 Prozent beträgt, hat dies keine wesentlichen Auswirkungen auf die Marktsituation.

Schon in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrtausends haben die großen US-Autohersteller in Europa Werke eröffnet und begonnen, den jenseits des Atlantik liegenden Absatzmarkt mit lokal produzierten Autos zu beliefern. Mittlerweile hat GM seine Unternehmensstrategie umgestellt und sich im vergangenen Jahr mit dem Kauf von Opel an den französichen Automobilhersteller PSA nahezu vollständig aus der EU zurückgezogen. In der Folgezeit wurde Opel verkauft.

Nichtsdestotrotz haben die US-amerikanischen Automobilhersteller im Jahr 2016 in der EU 2,1 Mio. Personenkraftwagen verkauft, was einem Anteil von 14,1 Prozent am Markt entspricht. In den USA erzielten die dt. Automobilhersteller im selben Jahr einen Markanteil von 7,3 Prozent. Die anderen europäischen Produzenten haben dort keine große Bedeutung gehabt. Im Gegenzug wurden immer mehr Autos über den Atlantik verschifft, was auf die dominante Stellung der europäischen Markennamen im Premium-Segment zurückzuführen ist.

Gut 493.000 Personenkraftwagen wurden 2017 aus Deutschland in die USA ausgeführt, von denen rund 10 Prozent an den Sportwagenhersteller Porsche gingen. Bemerkenswert ist, dass die Ausfuhrzahlen damit unter dem Vorjahreswert liegen, als im Jahr 2000 insgesamt in die USA insgesamt rund 2.500.000 Personenkraftwagen aus Deutschland importiert wurden (Abbildung).

Die Exporte sind in den vergangenen Jahren gar deutlich zurückgegangen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die drei großen Automobilkonzerne in den vergangenen Jahren in den USA beachtliche Fertigungskapazitäten aufgebaut haben. In den USA haben deutsche Automobilhersteller im Jahr 2000 nur 163.000 Personenkraftwagen gebaut. Im Jahr 2017 waren es dann 804.000 und im Jahr 2016 gar 853.000 Stk.

Mit mehr als 400.000 Einheiten entfiel 2017 der Großteil dieser ausländischen Produktion auf BMW, gefolgt von Daimler mit rund 2 67.000 Einheiten. Beide Premium-Hersteller fertigen in den USA mit den USA den grössten Abnehmer. Der SUV der beiden Premium-Hersteller wird in der Regel in US-Werken zusammengebaut und von dort aus in alle Welt, auch nach Deutschland, geliefert.

Im Jahr 2017 führten die dt. Automobilhersteller 481.000 Autos aus den USA in die ganze Weltgeschichte aus. Der Abstand zwischen den Pkw-Importen aus Deutschland und den Exportmengen der dt. Produzenten aus ihren US-amerikanischen Fabriken beträgt damit nur noch rund um die Uhr zwölftausendfach. Das heißt, die meisten aus den USA nach Deutschland ausgeführten Autos haben eine eigene Marke und nahezu ebenso viele der von dt. Herstellern in den USA zugelassenen Autos kommen aus US-amerikanischer Produktion wie aus Deutschland.

Verschiedene Vorgehensweisen der Produzenten haben somit einen wesentlichen Einfluß auf die eventuelle Wahrnehmbarkeit eines Ungleichgewichtes. Doch es gibt noch andere Trends auf dem US-Automarkt, die verdeutlichen, warum in den USA gefertigte Autos oft eine schwere Zeit auf dem Weltmark haben. In den letzten 20 Jahren hat sich die US-amerikanische Fahrzeugproduktion zunehmend auf die in Europa kaum verkaufbaren Leicht-Lkw konzentriert.

Im vergangenen Jahr entfielen bereits 72 Prozent der US-Fahrzeugproduktion auf leichte Nutzfahrzeuge. Dies gilt insoweit, als sie auch 66 Prozent der neuen Zulassungen repräsentieren. In den USA hält der ungebrochene Markttrend zu leichten Nutzfahrzeugen an. In den USA wurden im Jahr 2000 6,8 Mio. leichte Lkw konfektioniert, im Jahr 2017 waren es 7,8 Mio. Stück.

Von 2000 bis 2017 sanken die Emissionen aus US-Werken um 55 Prozent. 2017 waren es nur noch 3,0 Mio. Stück gegenüber 5,5 Mio. im Jahr 2000. Mit dem Kapazitätsausbau durch deutsche Produzenten wäre der Einbruch wahrscheinlich noch deutlicher ausfallen. Angesichts der Fokussierung der US-amerikanischen Automobilhersteller auf leichte Nutzfahrzeuge sollte auch die zollpolitische Ausrichtung geprüft werden.

Mit einem Steuersatz von 2,5 Prozent auf Personenkraftwagen wird der WTO-Standard von 10 Prozent unterschritten. Allerdings gelten für die in den USA populären leichten Lkw völlig andere Vorschriften, die zum großen Teil auf einen frühen Handelsstreit zwischen Europa und den USA zurückzuführen sind. 1963 leitete President Johnson die 25-prozentige Hühnersteuer auf diverse Agrarerzeugnisse ein, darunter die von der US-Regierung entwickelte Stärke kartoffel, Branntwein und Leicht-LKW.

Dies war eine Vergeltungsmaßnahmen gegen die von Deutschland und Frankreich verhängten Importbeschränkungen für amerikanische Hühnerfleischprodukte. Der " Hühnersteuer " wird immer noch auf leichte Lastwagen erhoben und hat im Verlauf der Firmengeschichte dazu beigetragen, dass die Produzenten einige verblüffende Betriebskonzepte entwickelt haben, um sie zu umfahren. Tatsächlich sind jedoch 72 Prozent der US-amerikanischen Fahrzeugproduktion bereits durch einen Importsteuersatz von 25 Prozent geschützt.