Was Sie schon immer über DVD Recorder oder Player wissen wollten. Ob Fachbegriffe oder spezielle Ausstattungen, hier versuchen wir Ihnen die wichtigsten Begriffe zu erklären. (Definitionen stammen zum Teil aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)
JPEG
Das JPEG File Interchange Format (JFIF) ist ein 1991 von Eric Hamilton entwickeltes Grafikformat zur Speicherung von Bildern, die nach der JPEG-Norm komprimiert wurden. Als Dateinamenserweiterung wird meistens jpg, seltener jpeg, jpe oder jfif verwendet. Orion TV/DVD-Kombinationen können CD-Bildträger dieses Formates abspielen.MP3
MP3 (MPEG-1 Audio Layer 3) ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiodatenkompression. MP3 bedient sich dabei der Psychoakustik mit dem Ziel, nur für den Menschen bewusst hörbare Audiosignale zu speichern. Dadurch wird eine Datenkompression möglich, welche die Audioqualität nicht oder nur gering beeinträchtigt. Orion TV/DVD-Kombinationen können CD-Tonträger dieses Formates abspielen.Progressive Scan
Das Vollbildverfahren (auch engl. Progressive Scan, für „schrittweise durchgeführte Abtastung") bezeichnet eine Technik beim Bildaufbau von Monitoren, Fernsehgeräten, Beamern und anderen Anzeigegeräten, bei denen das Ausgabegerät - anders als beim Zeilensprungverfahren - keine zeilenverschränkten Halbbilder gesendet bekommt, sondern mit echten Vollbildern gespeist wird. Dadurch wirkt das Bild schärfer und ruhiger, außerdem wird Zeilenflimmern vollständig eliminiert. Fernsehgeräte benötigen für die Übertragung dieses Signals entweder einen analogen VGA- oder YPbPr-Eingang (Component Video) oder einen digitalen DVI- oder HDMI-Anschluss.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Vollbilder zu übertragen: als ganzes (progressive) oder als zwei aufeinander folgende Halbbilder mit demselben Zeitindex (progressive with segmented frames, psF). Bei der zweiten Methode muss vor der Darstellung das einfache Deinterlacing-Verfahren Weave angewendet werden. Diese funktioniert durch ein einfaches zusätzliches Signal auch mit herkömmlichen Übertragungsverfahren wie PAL, SECAM oder NTSC und wird auch von DVD-Spielern und Spielkonsolen verwendet. Auch das HDTV-Format 1080i wird häufig in diesem Modus verwendet, wohingegen 720p und das neue 1080fullHD (1080p) in der Regel mit echten Vollbildern gesendet werden. Da die übertragene Datenmenge gleichbleibt, wird durch die Verdopplung der Zeilen- oder Vertikal-Auflösung die zeitliche (temporale) Auflösung halbiert. Nur die 720p-Auflösungen kompensieren dies durch Verdopplung der Bildrate auf 50 bzw. 60 Hertz - frame rate und field rate sind dort also identisch.