Was Sie schon immer über Flachbildschirme wissen wollten. Ob Fachbegriffe oder spezielle Ausstattungen, hier versuchen wir Ihnen die wichtigsten Begriffe und Funktionen zu erklären.
(Definitionen stammen zum Teil aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)
- 3D-Kammfilter
- DBC ( Dynamic Backlight Control)
- Dolby Digital
- DVB-T
- EPG
- EPG Timer
- Full HD
- HDMI
- Hotelmode (Hotelmodus)
- LCD-Bildschirm
- OVERSCAN
- PAT (Picture at Text)
- Plasmabildschirm
- TOPtext
3D-Kammfilter
3D-Kammfilter Vermeidet das sogenannte „Dot crawl“, d.h. jene perlschnurartige, sich bewegenden hellen Strukturen, die entlang der Kanten zweier stark farbiger Flächen auftreten. Zusätzlich werden Störungen an horizontalen Kanten in statischen Bildausschnitten verhindert.DBC ( Dynamic Backlight Control)
DBC ist eine dynamische Steuerung der Hinterleuchtung von LCD-Bildschirmen. DBC gibt, abhängig von Bildinhalten, immer nur soviel Licht ab, wie für eine optimale Präsenz der Bilder notwendig ist. Dadurch ist, gegenüber einer statischen Ausleuchtung, eine Energieersparnis von bis zu 50% möglich.Dolby Digital
Dolby Digital (auch ATSC A/52 und AC-3) ist ein Mehrkanal-Tonsystem der Firma Dolby, das in der Filmtechnik (Kino), auf Laserdiscs, DVDs und in der Fernsehtechnik zum Einsatz kommt. Dolby Digital unterstützt bis zu sechs diskrete Kanäle und verwendet ein psychoakustisches Verfahren zur Datenkompression.
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DVB-T
DVB-T ist die Abkürzung für den englischen Begriff Digital Video Broadcasting Terrestrial und bezeichnet die terrestrische (erdgebundene) Verbreitung digitaler Fernsehsignale in der Atmosphäre. DVB-T ist eine Variante des Digital Video Broadcasting (DVB), die vor allem in verschiedenen europäischen, asiatischen und afrikanischen Staaten sowie in Australien als Standard für die Übertragung von digitalem Fernsehen und Hörfunk per Antenne verwendet wird. Orion-Fernseher sind zum Teil mit einem Doppeltuner ausgestattet, der es erlaubt analoge Sendesignale (Kabel od. Antenne) als auch digitale Sendesignale (DVB) zu empfangen und zu verarbeiten.EPG
Als Electronic Program Guide (zu deutsch elektronischer Programmführer) bezeichnet man elektronisch verbreitete Informationen über das aktuelle Hörfunk- und Fernsehprogramm. Die Daten werden heute in der Regel als Zusatzangebot von den Sendern ausgestrahlt und sind kostenlos zu empfangen. Der elektronische Programmführer bietet einen Ersatz für gedruckte Programmzeitschriften, die meistens allerdings ein größeres Angebot haben, das sich nicht auf die reine Programminformation beschränkt.EPG Timer
Man wählt aus dem elektronischen Programmführer ein gewünschtes Programm aus, welches man zu einem späteren Sendezeitpunkt sehen möchte und schaltet den Fernseher in den Modus „Standby“. Das Gerät schaltet sich automatisch mit der gewählten Sendung ein. Falls man aber zum Zeitpunkt der gewünschten Sendung ein anderes Programm sieht, wird nach einem vorherigen eingeblendeten Hinweis auf die Wunschsendung umgeschaltet.Full HD
Die bisher beste Auflösung (1920 x 1080 Pixel) für Flachbildfernseher und DVD-Player entspricht der 5-fachen Auflösung herkömmlicher Fernsehbilder. Die Geräte werden mit „Full HD 1080p“ gekennzeichnet.HDMI
HDMI High Definition Multimedia Interface (kurz HDMI) ist eine ab Mitte 2003 entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten. Sie vereinheitlicht existierende Verfahren, erhöht gegenüber diesen die Qualitätsmerkmale und bietet außerdem auch ein zusammenhängendes Kopierschutz-Konzept (DRM). Aktuell ist die Version 1.3c.Hotelmode (Hotelmodus)
Hotelmode (Hotelmodus) Als Hotelmodus wird eine besondere Einstellmöglichkeit der Geräte bezeichnet, die bewirkt, dass bestimmte Bedienungen (z.B. Lautstärke, Bildeinstellungen etc.) nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind.LCD-Bildschirm
Ein Flüssigkristallbildschirm oder eine Flüssigkristallanzeige (englisch liquid crystal display, kurz LCD), ist ein Bildschirm bzw. ein Display (Anzeige), bei denen spezielle Flüssigkristalle, die die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen können, zur Darstellung von Zeichen, Symbolen und Bildern genutzt werden. Die Bildschirme und Anzeigen bestehen aus Pixeln, Zeichensegmenten oder Symbolen, in denen die Orientierung der Flüssigkristalle mit einem elektrischen Feld gesteuert werden kann. Die optische Erkennbarkeit der Orientierung wird mit Polarisationsfiltern erreicht. Displays an Messgeräten, elektronischen Geräten, Mobiltelefonen, Digitaluhren und Taschenrechnern arbeiten mit dieser Technik. Die daraus entwickelten TFT-Bildschirme enthalten zur Ansteuerung eine Matrix von Dünnschichttransistoren, sie stellen die zurzeit dominante Flachbildschirm-Technologie dar. Weiterhin arbeiten auch Videoprojektoren mit LCD-Modulen.OVERSCAN
Bei Bildschirmen mit aktiven Bildpunkten (z. B. LCD oder Plasma) kann das Bild theoretisch pixelgenau dargestellt werden, so dass eigentlich kein Overscan-Bereich nötig ist. Aber auch solche Anzeigegeräte verwenden einen Overscan. Z. B. vergrößern einige Flachbildschirme das angelieferte Bild um ca. 6 %, um dann den Rand um 6 % zu beschneiden. Dies bedeutet einen Verlust an Auflösung, der bei Film- bzw. Videomaterial allerdings kaum wahrzunehmen ist. Bei filigranen Elementen wie Schriften oder feinen Linien können jedoch mehr oder weniger starke Skalierungsartefarkte auftreten. Mit OVERSCAN OFF bezeichnete Geräte können über den HDMI-Eingang Bildinhalte ohne Verlust 1:1 (d.h. ohne Overscan und Skalierungsartefakte) wiedergeben.PAT (Picture at Text)
Erlaubt die gleichzeitige Darstellung von Videotext und Fernsehbildern nebeneinander.Plasmabildschirm
Ein Plasmabildschirm ist ein Farb-Flachbildschirm, der das verschiedenfarbige Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen erzeugt, die durch von Gasentladungen erzeugtes Plasma angeregt werden.
Plasmabildschirme bieten ein helleres, kontrastreicheres Bild und ein größeres Farbspektrum als TFT-Bildschirme, außerdem können sie in Größen von bis zu 304 cm (ca. 120 Zoll) in der Diagonale hergestellt werden.
Verwendung findet der Plasmabildschirm hauptsächlich als Fernseh-Anzeigegerät. Das Plasma-Anzeigeverfahren konkurriert mit der Kathodenstrahlröhre, dem Flüssigkristallbildschirm, dem OLED-Bildschirm sowie zukünftig mit dem SED (Surface-Conduction Electron-Emitter Display, etwa Oberflächenleitendes Elektronen-Emitter Display), dem ZEUS-Display oder dem FED (Feldemissionsbildschirm).